Der Industriekleber

Der passende Industriekleber für die einzelnen Anwendungsbereiche

Im Fahrzeugbau als auch in der Etikettierung, der Möbelindustrie sowie der Verpackungsindustrie werden hochwertige Klebstoffe benötigt. Die genaue Herstellung und Entwicklung von Industriekleber erfolgt durch die Experten. Diese können hochwertige Klebstoffe in unterschiedlichen Lieferformen anbieten. Außer den Sticks stehen die Industriekleber zugleich als Patronen, Kartuschen und als Granulat zur Verfügung. Zudem kann bei einem höheren Bedarf auf Fässer oder Blockware ausgewichen werden. Die Industriekleber sind einfach anzuwenden und fundieren auf unterschiedlichen Rezepturen.

Die Schmelzklebstoffe für die Industrie sind lösungsmittelfrei

Die Industrieklebestoffe sind lösungsmittelfrei und werden durch Erwärmung eingeschmolzen. Die verschiedenen Lieferformen werden durch die gebrauchte Menge und die Technik des Auftragens bedingt. Einfache Anwendungen wie beispielsweise in der Floristik werden durch handgeführte Pistolen mit Sticks gelöst. Die Blockware ist dagegen für die Verarbeitung großer Mengen an Klebstoff durch Tankanlagen geeignet oder es wird ein Granulat genutzt, welches besonders einfach zu dosieren ist. Der Kern liegt auf dem sparsamen und effektiven Einsatz aller Industriekleber.

Die Haftschmelzklebstoffe

Bei den Haftschmelzklebstoffen handelt es sich um besondere Klebstoffe auf der Grundlage von thermoplastischem Kautschuk. Jene Stoffe zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie nicht komplett abbinden, sondern dauerklebrig sind. Daher ist für diese Gruppe an Klebstoff der Name „PSA – Pressure Sensitive Adhesive“ erschienen.

Es gibt eine besonders breite Möglichkeit der Formulierung, mit der der Anwender die Endeigenschaften der Haftschmelzklebstoffe bestimmen kann. Die einstellbaren Eigenschaften sind die Kohäsion, die Adhäsion und die Oberflächenklebrigkeit. Dabei hat der Anpressdruck einen erheblichen Einfluss auf die resultierende Klebfestigkeit, um die hinreichende Benetzung zwischen Substrat und Haftschmelzklebstoff zu erreichen.

Bei sehr vielen Anwendungen wird im kalten Zustand geklebt, beispielsweise beim Schließen von Versandtaschen oder Paketen mit selbstklebenden Verschlüssen.

Demgegenüber stehen industriell bedeutende Inline-Klebeprozesse, bei welchen die Substrate mit dem warmen Klebstoff noch gefügt werden. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die Dämmplattenkaschierung bei Materialien zur Isolierung.

Außerdem wird bei den Haftschmelzklebstoffen zwischen wiederablösbaren und permanent klebenden Typen unterschieden, diese finden sich vor allem in Zeitschriften mit Gratisproben.

reaktive Klebstoffe

Von einer zunehmenden Bedeutung sind die reaktiven Schmelzklebstoffe auf Polyolefin- und Polyurethan-Basis. Mit diesen lassen sich konstruktive Verbindungen erreichen.

Das Prinzip dieser feuchtigkeitshärtenden Klebstoffe ist ein zweistufiger Abbindemechanismus. Nach dem Prozess des Auftragens des reaktiven PUR-Hotmelts kann dieser zuerst physikalisch abbinden, was der Klebung eine spezielle Festigkeit gibt.

Im zweiten Schritt kann der Klebstoff chemisch mit der vorhandenen Luftfeuchtigkeit zu molekularen Polymeren mit einer hohen Kohäsion reagieren. Die Reaktionsgeschwindigkeit ist von der zur Verfügung stehenden Luftfeuchtigkeit abhängig.

So können sehr hohe Temperaturbeständigkeiten bei einer guten Kälteflexibilität sowie einer Resistenz gegen eine große Zahl von Chemikalien erreicht werden. Dabei ist das Standard PUR-Hotmelt mit dem MDI-Gehalt mehr als 0,1 Prozent kennzeichnungspflichtig.

Eine weitere Klasse im Bereich der reaktiven Schmelzklebstoffe sind die Rezepturen auf der Grundlage von Silan-modifizierten Polyolefinen. Diese zeichnen sich im Vergleich zu PUR-Hotmelts vor allem dadurch aus, dass eine Klebung von nichtvorbehandeltem Polypropylen denkbar ist. Außerdem enthalten diese keine Isocyanate und sind daher auch nicht kennzeichnungspflichtig. Die Eigenschaften der Kohäsion dagegen liegen unter jenen der Klebstoffe auf Polyurethan-Grundlage. Den Klebstoffverbrauch optimieren, ist zudem sehr wichtig.

Oxidationsstabile Schmelzklebstoffe

Der Initiator für oxidationsstabile Schmelzklebstoffe ist einst die Entwicklung der Katalyse-Technik auf der Grundlage der Metalloce für PO-Basispolymere gewesen.

Seit mehr als 10 Jahren werden oxidationsstabile Schmelzklebstoffe unter der Bezeichnung avenia angeboten. Diese Typen des Klebstoffs sind vor allem für Verpackungsanwendungen sehr gut geeignet und führen durch die Oxidationsstabilität zu einer höheren Dauer der Auftragstechnik.

Die BÜHNEN avenias weisen im Vergleich zu herkömmlichen Schmelzklebstoffen eine große Zahl von verbesserten Eigenschaften auf. Betont werden kann die thermische Stabilität und die hiermit verbundene hohe Prozesssicherheit bei der Nutzung.

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